Motorische Simulation

 

Vor allem im frühen Entwicklungsstadium kann die 1D-Simulation die Motorentwicklung sehr effizient unterstützen.

 

Problemstellung

Um ein vorhersagefähiges 1D-Modell aufzubauen, müssen nicht nur die geometrischen Gegebenheiten möglichst exakt abgebildet werden. Da sich die Ladungswechselsimulation immer auch empirischen Modellen bedient, müssen die Parameter dieser Modelle durch Messungen an Komponenten oder am kompletten Motor kalibriert werden.

Diese Aufgabe kann je nach Komplexität des Systems sehr umfangreich und zeitaufwändig werden und erfordert ein umfangreiches motorisches Know-How und viel Erfahrung.

 

Lösung

Zunächst wird aus der Geometrie anhand von CAD-Daten über Pre-Processing-Tools ein 1D-Modell erstellt. Alle bekannten Größen werden in das Modell eingepflegt. Anschließend wird das Modell in Teilsysteme aufgeteilt, um die Anzahl der zu kalibrierenden Parameter einzugrenzen. Stück für Stück werden die Teilsysteme abgeglichen und zum Gesamtmodell zusammengesetzt.

Um den sehr umfangreichen Prozess der Kalibrierung zu beschleunigen, greifen wir auf Optimierungsalgorithmen zurück. 

 

Nutzen

Mit einer ausgewogenen Aufteilung zwischen Automatisierung und manueller Kalibrierung entsteht innerhalb kurzer Zeit ein qualitativ hochwertiges Motormodell, das die Auslegung und Optimierung einzelner Motorkomponenten oder des Gesamtsystems ermöglicht. 

 

Ansprechpartner

Alexander Jauer
+49 711 49 01 09 -20
alexander.jauer(at)sidion.de
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